Die 100 Thing Challenge

Woher sie kommt, was sie will, wie sie funktioniert – und warum manche sie hassen.

Die 100 Thing Challenge hilft

Genauso verschieden wie die Motivationen zur Besitzreduzierung und die gesetzten Prioritäten von Minimalisten sind, so unterschiedlich sind auch unsere Wege, einen minimalistischen Lebensstil zu erreichen. Ein Trend, dem David Bruno 2008 einige Berühmtheit verschaffte, ist die “100 Thing Challenge”. Dies war auch mein erster Kontakt mit der Bewegung: Vor ein paar Monaten verwies eine Bekannte auf einen TIME Magazine Artikel mit dem Titel “How to Live With Just 100 Things”. Das klang irgendwie cool. Nach aus dem Rucksack leben und frei sein.

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Minimalismus, was ist das?

QuerfeldRein geht es sich besser mit wenig Gepäck. Auf Station #1 meiner Suche nach dem rechten Weg wage ich deshalb den Versuch, mit weniger als 100 persönlichen Dingen zu leben und reduziere auf Wesentliches: minimalistisches Leben. Doch was bedeutet “Minimalismus” überhaupt? Für den Anfang deshalb hier ein grober Überblick zur Geisteshaltung der Minimalisten.

Alles was ich brauche auf meinem Rücken

Alles was ich brauch auf meinem Rücken

Vor nicht allzu langer Zeit (2010) verloste Karl Rabeder (48) seine Luxusvilla in den Alpen, mit allem was darin war, und steckte den Erlös in seine Mikrokredite-Stiftung. Der schweizer Millionär tat dies nicht, um Bill Gates Aufforderung an die Superreichen Folge zu leisten, mehr zu spenden. Rabeder erkannte Besitz als Gegenteil von Freiheit und setzte sich daher das Ziel, sein Hab und Gut auf doppelte Rucksackgröße zu beschränken. Damit ist er nicht allein. Unter dem Stichwort “Minimalist Living” sammeln sich die verschiedensten Menschen, die dem gedankenlosen Konsumismus zu Gunsten eines bewussteren Lebens den Rücken kehren.

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